Filmkritik zu Operation: Kingdom

Operation: Kingdom Operation: Kingdom Operation: Kingdom
Westen gegen Fanatismus
In Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens verüben Terroristen einen Bombenanschlag auf eine US-Wohnsiedlung der 100 Menschen zum Opfer fallen. Die Terroristen haben sich als Polizisten verkleidet und schießen wahllos auf Mann, Frau und Kind. Als die ersten Amokläufer aufgehalten wurden setzen die Aufräum- und Rettungsmaßnahmen ein, doch jetzt erst zünden die Terroristen eine Bombe inmitten der dicht verammelten Helferscharen.
Ein FBI-Team unter der Leitung von Ronald Fleury bekommt über viele Umwege die Berechtigung nach Riad zu fliegen und 5 Tage ihre Untersuchungen zu tätigen. Die Situation ist kompliziert, denn es soll nicht aussehen, als hätte das Königshaus Saudi-Arabiens die Kontrolle verloren und wäre auf die Hilfe der USA angewiesen. Also bestreiten sich die Ermittlungen sehr viel komplizierter als erwartet. Die Agenten dürfen nichts berühren und stehen unter ständiger Aufsicht.

Realitätsnah und doch so fern
Bombenanschläge von fanatischen Islamisten sieht man fast täglich im Fernsehen, die Motive der im Film dargestellten dürften sich stark mit den realen gleichen. Erschütternd sieht man wie auch Kinder im fanatischen Glauben erzogen werden und somit kein langes Leben erwarten können.
Was jedoch realitätsfern sein dürfte ist die Art und Weise wie sich die amerikanischen FBI Ermittler durch die Straßenschluchten von Riad schießen, Granaten, Raketenwerfern und Schnellfeuergewehren ausweichen ohne auch nur einen Kratzer abzubekommen.

Andere Motive gleiche Wirkung
Auch wenn man als Zuschauer eine klare Position pro FBI bezieht, ist es doch erstaunlich, dass ein gleiches Zitat "Keine Angst, wir bringen sie alle um" auf amerikanischer und saudischer Seite fällt und somit die Beseitung von Glaubenskonflikten in die ferne rücken lässt.

Fazit
Operation: Kingdom greift ein aktuelles Thema auf und berichtet hauptsächlich aus Sicht der US Seite von den Begebenheiten nach dem Attentat der Terroristen. Der politische Tiefgang wird durch Kugelhagel ersetzt, was dem Film etwas seines Potentials raubt. /dd

alle Bilder © Universal


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The Kingdom
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Action, Thriller
Regie:Peter Berg
Drehbuch:Matthew Michael Carnahan
Musik:Danny Elfman
Studio:Universal
FSK:
ab 16
Länge:110 min.
Deutschlandstart:11.10.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  
Script zum Film:

Produkte

Schauspieler und Rollen

Jennifer Garner Jennifer Garner
als "Janet Mayes"
Jason Bateman Jason Bateman
als "Adam Leavitt"
Chris Cooper Chris Cooper
als "Grant Sykes"
Jamie Foxx Jamie Foxx
als "Ronald Fleury"
Jeremy Piven Jeremy Piven
als "Damon Schmidt"
Minka Kelly Minka Kelly
als "Miss Ross"
Ashraf Barhoum Ashraf Barhoum
als "Colonel Faris Al Ghazi"

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