Filmkritik zu Mystic River

Mystic River Mystic River Mystic River
Die mystische Kritik

Was denkt man sich, wenn man zum ersten mal "Mystic River" hört? Ein mystischer Film? Ein bedeutender Fluss? Der Titel soll den Zuschauer wahrscheinlich ersteinmal im dunklen tappen lassen, genauso wie es die Story anfangs erfolgreich tut.(2. Variante, den Machern ist einfach nichts reffenderes eingefallen)
"Wow", hingegen sagt man, wenn man sich nur einmal die Besetzung des Films ansieht: Sean Penn, Tim Robbins, Kevin Bacon, Laurence Fishburne, Marcia Gay Harden... und Clint Eastwood in der Regie!
Ok, gehen wir mal unbefangen ran, es gibt schliesslich genug Hollywood Filme mit Starbesetzung, die sich als absolute Flops entpuppten.

Die Story

Randgebiet von Boston, drei Jungen spielen Hockey auf der Strasse, Sie sehen frischen Beton und schreiben Ihre Namen rein, ein Mann der sich als Polizist ausgibt kommt und nimmt einen der Jungen mit vier Tage später ist der Junge wieder zu hause. Blende. Ca. 30 Jahre später spielt nun die Eigentliche Handlung, was mit dem Jungen passierte, das wird sich erst im fortschreiten des Films offenbaren. Die drei spielenden Kinder von damals sind nun also älter geworden, leben aber alle noch in demselben Gebiet in Boston. Nachdem die Characktere nun noch ein wenig vorgestellt worden, beginnt auch schon das Unheil: Ein 19jähriges Mädchen, Tocher von Jimmy (Sean Penn), wurde ermordet und tot im Wald gefunden. Jimmy, der eines der drei Kinder von damals war, ist ausser sich, er will den Verbrecher unbedingt finden und lässt neben den polizeilichen Ermittlungen, seines alten Freundes Sean (Kevin Bacon), auch seine schrägen Kumpanen eine Suche nach dem Schuldigen zu starten.
Dummerweise kommt Dave (Tim Robbins), der als Junge entführt wurde, am Abend des Mordes mit blutigen Händen nach Hause und Polizei als auch Jimmy, dem seine Helfer bescheid gesagt haben, verdächtigen Ihn nun des Mordes. Im weiteren Verlauf wird auch in Rückblenden die Entführung von Dave aufgeklärt, als er für 4 Tage von Kinderschändern mitgenommen und missbraucht wurde. Die Handlung spitzt sich zu und erst in den letzten Minuten klärt sich alles auf. Und das auf verständlichem Wege, ohne auf schlecht konstruirte Überaschungswendungen setzen zu müssen.




Die Characktere

In nur wenigen Filmen, werden die Characktere so gut ausgearbeitet und dargestellt wie in Mystic River. Das sehr gute Drehbuch und die, man muss wirklich sagen meisterhaften Darsteller machen die Figuren so glaubwürdig als wäre es eine reale Geschichte, die man miterlebt. Somit gingen meiner Meinung nach die Oscars völlig verdient an Tim Robbins und Sean Penn. Aber eben auch die anderen Darsteller wie Kevin Bacon und Laurence Fishburne, die die beiden Polizisten verkörperten, brachten eine fantastische Leistung.


Fazit
Mystic River ist ein absolut sehenswerter, spannender und tiefgründiger Thriller mit hervorragenden Schauspielern. /dd

alle Bilder © Warner


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:Mystic River
Land/Jahr:USA 2003
Genre:Thriller
Regie:Clint Eastwood
Drehbuch:Brian Helgeland
Musik:Clint Eastwood, Lennie Niehaus
Studio:Warner
FSK:
ab 16
Länge:138 min.
Budget:0
Awards/Preise:unter den AFI 10 besten Filmen des Jahres 2003
Oscar für beste Hauptrolle an Sean Penn
Oscar für beste Nebenroll an Tim Robbins
Deutschlandstart:27.11.2003
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Sean Penn Sean Penn
als "Jimmy Markum"
Tim Robbins Tim Robbins
als "Dave Boyle"
Kevin Bacon Kevin Bacon
als "Sean Devine"
Laurence Fishburne Laurence Fishburne
als "Sgt. Whitey Powers"
Marcia Gay Harden Marcia Gay Harden
als "Celeste Boyle"
Laura Linney Laura Linney
als "Annabeth Markum"
Kevin Chapman Kevin Chapman
als "Val Savage"

Drehorte


Alle Drehorte auf der Welt ansehen

Verbindungen

Verbindung zu anderen Filmen/Schauspielern suchen:

 

Bildergalerie

Mystic River Mystic River Mystic River Mystic River Mystic River
alle Bilder © Warner

Kommentare